Femø

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Femø - himmel und erde sind vereint!

Femø ist die Insel in der Ostsee mit der abwechslungsreichsten Landschaft, weshalb sie von vielen Touristen besucht wird. Die Insel ist 11,4 Quadratkilometer groß und verfügt über ca. 35 Kilometer öffentliche Wege – ein Wegenetz, daß dazu einlädt, in aller Ruhe zu wandern oder Fahrrad zu fahren und die vielen “Landschaftsbilder” zu genießen. Die Landschaft unterscheidet sich von derjenigen auf Lolland erheblich und gleicht eher der von Seeland mit vielen Hügeln und Tälern. Das größte “Tal” war in früherer Zeit ein Fjord, das Gebiet wird heute “das Becken” genannt. Im Jahre 1900 wurde der Fjord durch einen Deich und eine Schleuse vom Meer getrennt und trocken gelegt. Nach alten Aufzeichnungen hatte sich hier früher ein Hafen nahe dem Dorf Nørreby befunden. Das Gebiet liegt immer noch an einigen Stellen unter der Meeresoberfläche und wurde von 1890 bis 1930 trocken gepumpt. Erst 1931 wurde eine Rinne aufgegraben und eine stabilere Motorpumpe installiert.

Auf der Insel gibt es zwei Dörfer, Nørreby und Sønderby. Gelangt man mit der Fähre oder mit dem eigenen Boot in den Hafen der Insel so sieht man bereits dort einige Häuser, die früher unter anderem von Seeleuten und Fischern bewohnt wurden. Heute leben ca. 150 Einwohner fest auf der Insel, aber in der Feriensaison sind zusätzlich viele Sommerdomizile bewohnt.

Jeden Sommer gibt es hier ein Frauenlager sowie das Femø-Jazzfestival (erstes Wochenende im August).

Der größte Erwerbszweig ist die Landwirtschaft mit Ackerbau. Lediglich zwei Landwirte haben Milchkühe. Es gibt einen Gasthof und ein Lebensmittelgeschäft. Ferner gibt es eine wunderschöne alte Kirche mit einem eigenen Pfarrer. In Nørreby wohnt der Inselarzt, der mit dem Arzt auf Fejø zusammenarbeitet.